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herausgegeben von Alexander Fuchs

 
 Josefine Harbek Roman 
 Die Liebe und ihr Feind  
 

In der Nacht zum Aschermittwoch 1945 zerstörten britische und amerikanische Bomber die Innenstadt von Dresden. Mehrere zehntausend Einwohner kamen dabei ums Leben. Tage und Nächte lang brannte die Stadt. Die das Inferno überlebten, hatten all' ihr Hab und Gut oder - schlimmer noch - jene Menschen verloren, die sie über alles liebten und von denen sie geliebt worden waren.

Dieser Roman spielt in der Zeit bis zu jener Katastrophe und schildert das Leben einer Gruppe junger Menschen, die nicht ahnen, welches Unheil sich über ihnen zusammenbraut.

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 Alexander Fuchs Roman 
 Entkommen  
 

Die Erlebnisse des Ingenieurs Paul Kelling in Südamerika und seiner Frau Esther im faschistischen Deutschland. Spannend und hintergründig erzählt.

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 Mary Walden Roman 
 Nach der Wende  
 

Der Roman erzählt das Schicksal des Oberleutnants Gerhard Ziegler, der hauptamtlicher Mitarbeiter der DDR Staatssicherheit gewesen war. Nach der Wende gerät er in die Machenschaften des organisierten Verbrechens.

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 Richard Koenig Roman
 Aus dem Leben des Georg Heinrich Kanoldt  
 

In den 1790er Jahren wird der Gothaer Kaufmannssohn Georg Heinrich Kanoldt von seinem Vater nach Hamburg in die Handelslehre geschickt. Neben der Arbeit und Ausbildung im Hause des Kaufmanns Schultz lernt Georg eine Reihe merkwürdiger Leute kennen und hat manches Erlebnis in der großen Stadt.

Da sind Maximilian und Barbara, Schultz' Kinder, mit denen er einen Ausflug unternimmt, der ganz anders als geplant endet. Da ist Stanislaus, der bei einem Pfandleiher arbeitet und seltsame wissenschaftliche Forschungen betreibt. Mit ihm und dem Hafenarbeiter und Bootsbauer Adam Probst verläuft sich Georg in den dunklen Gassen zu einem Haus, wo auch zu nächtlicher Stunde noch ein Licht leuchtet.

Schultzens ehemaliger Angestellter Arnold Overbeck, der jetzt auf eigene Faust arbeitet, betreibt mit Georg einen Stand auf dem Markt, und gemeinsam holen sie eine Fuhre Schafe aus der Heide, wobei unser Held in arge Schwierigkeiten gerät.

Schultz nimmt Georg mit zu einem Besuch aufs Land bei dem Baron Klestau, den er um Geld anpumpen will. Und der Hund Hannibal, den Georg bei dem Hundefänger Zanussi besorgt hat, damit er den Hinterhof bewachen soll, verschafft ihm durch ein kleines Malheur die Bekanntschaft mit Carola, dem Mädchen, das Georg unbedingt wiedersehen möchte ...

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 Susanne Riedinger Roman
 Der Sternenhimmel im Juni  
 

Deutschland 1938. Ulrike ist eine junge Frau und lebt in einer Kleinstadt in Thüringen. Der Reichskanzler und Führer Adolf Hitler und seine Partei haben alle Macht an sich gerissen. Vor dem Hintergrund von wirtschaftlichem Aufschwung, drohender Kriegsgefahr und Verfolgung politischer Gegner erlebt Ulrike die Ausbreitung des faschistischen Geistes im täglichen Leben.

Sie kümmert sich um den trunksüchtigen Erich und dessen Sohn "Karlchen", der stets zu Streichen aufgelegt, aber ansonsten ein lieber Junge ist. Während sich zwischen ihrer Freundin Anna und dem Hitlerjugend Funktionär Wolfgang eine Beziehung entwickelt, bleibt Ulrike vorerst allein. Eines Tages taucht ihre Tante Gertrud auf und das Wiedersehen verändert Ulrikes Schicksal in ungeahnter Weise.

Dem Stil der großen Vorbilder Hans Fallada und Heinrich Böll verpflichtet, schildert dieser Roman das Leben der einfachen Leute mit Herz und einer Brise Humor.

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 Vera Nadasdy Roman über Elisabeth von Ungarn und Thüringen
 Elisabeth. Königstochter  
 

Im Jahre 1211 kam Elisabeth, die Tochter des ungarischen Königs Andreas und seiner Frau Gertrud, nach Eisenach auf die Wartburg, um dort mit dem Sohn des Landgrafen verheiratet zu werden. So wurde aus der Elisabeth von Ungarn die Landgräfin Elisabeth von Thüringen, die aufgrund ihres wundertätigen, leider sehr kurzen Lebens bald nach ihrem Tod (1231) heilig gesprochen wurde.

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 Mark Ponzio Die Ereignisse von Moskau 1939
 Verhandlungen  
 

Im August 1939 wurde in Moskau der Nichtangriffsvertrag zwischen Deutschland und der Sowjetunion geschlossen. Für die Regierung der UdSSR unterzeichnete der Vorsitzende des Rats der Volkskommissare Molotow den Vertrag, für die deutsche Reichsregierung Außenminister Ribbentrop ...

"Verhandlungen" ist eine fiktive Schilderung der Moskauer Ereignisse von 1939.

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 Der Graf von Gleichen Schauspiel mit Gesang 
 oder Kreuzzug wider Willen  
 

Hugo Graf von Gleichen soll auf allerhöchsten Befehl mit dem Kreuzfahrerheer ins Morgenland ziehen, obwohl er viel lieber auf seiner Burg im schönen Thüringen bleiben will. Alles Sträuben hilft nichts, er muss kämpfen. Und überdies auch noch auf seinen Sohn Heinrich aufpassen, der ihn begleitet. Der Graf befehligt eine bunte Truppe ehemaliger Landstreicher, und bei der Belagerung der Festung El Halasch läuft einiges schief. Schließlich gerät Heinrich in Todesgefahr.

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 Fabio Paulfeld Roman
 Johann Zelters Reise ans Ende der Welt
 

Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs kommt ein Mann in das Atelier des Photographen Johann Zelter und bietet ihm Aufnahmen aus Südamerika an: Landschaften, Menschen, Stadtansichten. Fasziniert vom Reiz der Photos entschließt sich Johann zu einer Reise in die argentinische Provinz, dort, wo die Gipfel der Anden bis in den Himmel reichen - und wo wilde Banditen ihr Unwesen treiben.

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 Die schöne Wassilissa Lustspiel mit Gesang 
 

Pjotr Zarewitsch, der Thronfolger des Zaren, ist mit zwei seiner treuen Begleiter auf einer Jagdreise unterwegs, die ihn von seinen Liebesgefühlen ablenken soll. Die drei geraten in ein Dorf, wo gerade ein Fest gefeiert wird. Die zänkischen Schwestern Olga und Nastassja buhlen um Pjotr, der sich vorläufig nicht zu erkennen gibt. Wassilissa, die im Haus der Schwestern Dienst tun muss, erregt Pjotr's Interesse. Olga und Nastassja beschließen, die schöne Wassilissa fortzuschaffen und schicken sie unter einem Vorwand zur Hexe Baba Jaga. Wird sie Pjotr je wiedersehen?

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 Friederike Haller Erzählung
 Eine traurige Geschichte aus dem Napoleonischen Krieg  
 

Erika und Michael leben in einem Dorf im Süden Thüringens. Buchstäblich über Nacht bricht der Krieg über sie herein und trennt sie voneinander. Erika bangt um ihren Mann und wird selbst das Opfer der verhängnisvollen Ereignisse.

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 Jerome Le Brag Roman über die Prinzessin Luise von Gotha Coburg
 Genua - zwei Tage älter  
 

Charlotte Amalia war bis an ihr Lebensende eine Herzogin von Sachsen-Gotha-Altenburg, obgleich das Fürstentum längst unter andere Regierung gekommen war. Ihr Gemahl Herzog Ernst starb 1804, ihre Schwiegertochter Louise, die Frau des Erbfolgers August, starb bereits 1801 im Alter von nur zweiundzwanzig Jahren im Kindbett. Herzog August heiratete zwar danach wieder, aber es blieb bei der einzigen Tochter aus der ersten Ehe: Prinzessin Luise.

Nach dem Tod ihres Gatten verließ Herzogin Charlotte die Residenz Gotha, in Begleitung des Astronomen Franz Xaver von Zach. Sie lebten in Neapel, in Marseille und in Genua.

Luise, ihre Enkelin, heiratete 1817 Herzog Ernst von Sachsen-Coburg-Saalfeld, trennte sich aber später von ihm und nahm ihren Geliebten zum Mann. Aus der Ehe mit dem Herzog waren zwei Söhne hervorgegangen: Albert und Ernst von Sachsen-Coburg und Gotha. Albert heiratete Victoria, die Königin von England. Daher wird Prinzessin Luise auch als Stamm-Mutter des englischen Königshauses bezeichnet.

Ihre Großmutter Charlotte überlebte sowohl ihren Mann, als auch ihre Söhne August und Friedrich. Alle drei Männer sind, in der Tradition der Freimaurer nur mit einem schlichtem Grab, auf der kleinen Insel im Park von Schloss Friedenstein bestattet. Charlotte selbst fand ihre letzte Ruhestätte 1827 in Genua, sie war nie mehr nach Gotha zurückgekehrt.

Jerome le Brag lässt über einen Zeitraum von einem halben Jahrhundert Schauplätze und Personen lebendig werden und schildert in einer kunstvollen Mischung aus Dichtung und Wahrheit das Wohl und Wehe einer versunkenen Welt.

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 Nikolai Novadin Roman
 Dostojewski in Dresden  
 

Im Jahr 1849 wurde der Schriftsteller Fjodor Michailowitsch Dostojewski von einem russischen Militärgericht zum Tode verurteilt. Er hatte bei einer Versammlung des politischen Aktivisten Petraschewski einen "staats- und religionsfeindlichen" Brief des Literaturkritikers Belinski vorgelesen und weitergegeben.

Unmittelbar vor der Hinrichtung wurde Dostojewski durch Kaiser Nikolai, den Zaren, begnadigt, und die Strafe umgewandelt in mehrjährige Verbannung und Lagerhaft in Sibirien.

Jahre später kehrte Dostojewski nach Petersburg, seiner Heimatstadt, zurück und versuchte, sich als Schriftsteller und Zeitungsredakteur zu etablieren. Er heiratete die (um mehr als zwanzig Jahre jüngere) Anna Grigorjewna, mit der er, hauptsächlich um seinen Gläubigern zu entkommen, für einige Zeit in Dresden wohnte.

Die 1860er Jahre waren für die politische Lage in Europa außerordentlich ereignisreich und folgenschwer; am Ende standen unter anderen Ergebnissen die Gründung des Deutschen Kaisereichs und die Pariser Kommune. Viele ideologische Kämpfe wurden in dieser Zeit geführt, Politiker und Revolutionäre auf den unterschiedlichsten Positionen rangen um Einfluss und Macht.

Nikolai Novadin arbeitet für eine Abteilung im russischen Geheimdienst, die für die Aufklärung staatsfeindlicher Umtriebe im Ausland zuständig ist. Auch die Brüder Dostojewski geraten im Laufe der Ermittlungen ins Visier der Agenten. Zunächst aber wird Novadin, der übrigens selbst in eine unangenehme Sache verwickelt war, zur Bewährung nach London geschickt.

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 Roderik Rayven Roman
 Die Verstädterung von Tieren  
 

Als sein Vater sich vor seinen Feinden verstecken muss, ändert sich für Kevin und seine Mama das Leben gründlich - und die Schwierigkeiten lassen nicht lange auf sich warten.

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 Richard Koenig Roman
 Geschichte eines Sommers  
 

Der alternde Schriftsteller Anton Alexander Zarrenthin lebt auf seinem Hof und Gut an dem Flüsschen Imse im Thüringer Land.

Es ist die Zeit um 1800, als sich Europa im politischen Umbruch befindet, und in den geistigen Sphären die Klassik Goethes und Schillers abgelöst wird von den Ideen der Romantik mit ihrem Hang zur Schwärmerei und Leidenschaft.

Leidenschaft treibt auch diese Männer und Frauen um, die auf Zarrenthins Gut zusammentreffen. Sie debattieren über das Leben und die Welt, über Kunst und Liebe, über den Geschmack des Publikums, über die Mode und über den Krieg. Sie kommen einander nahe und bleiben sich fern.

Eine bunte Gesellschaft verschiedenartiger Charaktere ist es, die sich auf das angenehmste die Zeit vertreibt - bis der Tod den Aufenthalt abrupt beendet.

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 Eleonore Junipher Historischer Roman
 Los días de la buena muerte  
 

Erzählt wird die Geschichte der Eleonore aus Thüringen, die mit den spanischen Eroberern in die Neue Welt segelt, um das sagenhafte Goldland "Eldorado" zu finden.

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Alexander Fuchs : D 99867 Gotha orkankyril@hotmail.de